BaWü-Cup 2007 in Althengstett                        Ergebnis      Bilder

Der MCSS Althengstett hatte weder Kosten noch Mühen gescheut für uns eine optimale Veranstaltung zu präsentieren. Ein neuer Teppich und ein neues Layout gab es zu bewundern. Es wurde auch kräftig die Reklametrommel gerührt, so daß Racer auch von weit her angereist sind.

Bei Modified war so die richtige Elite am Start. Keiner wollte sich diesen Auftritt entgehen lassen, und so waren die 130 Startplätze ruck zuck ausgebucht. In modified traten 29 Fahrer und bei standard 55 Fahrer an. Der Rest verteilte sich auf die einzelnen BaWü Klassen.

Auch für die Verpflegung war bestens gesorgt und das verkaufspersonal hatte ordentlich was zu tun.

Kurz nach der Hallenöffnung am Samstag um 8:30 Uhr war die Halle schon gut besetzt. Einige Tischgarnituren erweiterten die mitgebrachte Bestuhlung. So konnten um 10:00 Uhr das kontrollierte Training starten.
Unsere XRAY T2'007 hatten zunächst unser Standard Setup. Dieses mal mußten wir als Reifen die CS27 fahren. Als Einlagen verwendeten wir die roten von Clark's. Dies erwies sich als absoluter guter Griff, denn wir konnten bei gleich bleibender Performance mit einem Satz zwei Trainingsläufe fünf Vorläufe und drei Finals fahren.

Zunächst mußten wir das Setup verändern, da der neue Teppich über sehr wenig Grip verfügte und das Auto nach dem lauf voll mit Wollmäusen war. Radstand auf max. Länge, 3° Vorspur und hinten etwas mehr Sturz. Doch bereits am Samstag Abend ging alles wieder zurück, denn der Grip war nach dem vielen Fahren wieder da.

Die drei Vorläufe am Samstag wurden exakt nach Zeitplan durchgezogen und es gab keine Probleme beim Laden der Akkus.

Bei modified setzte sich Ronal Völker (unten rechts) auf Position eins und war damit der Samstags TQ.

Das gleiche schaffte Peter Deggelmann (unten links), der vom ersten Vorlauf an das Feld beherrschte und als einziger in der Lage war Runden unter 14 Sekunden zu fahren und als erster die 30 Runden knackte.

Eric schaffte im dritten Vorlauf ebenfalls die 30 Runden und schob sich auf Platz 2. Jan konnte sich nach zwei verpatzten Vorläufen am Samstag Platz dreizehn erreichen.

Die beiden Vorläufe am Sonntag waren zwar schneller aber es gab nur kleinere Verschiebungen im Klassement.

Eric verlor noch einem Platz gegen Christian Staudinger und Jan schob sich auf Platz acht nach vorne.

Pünktlich um 13:15 Uhr konnte mit den Finals begonnen werden.

Wer gut kühlt der gut fährt. Da die 27T doch recht warm werden ist es von Vorteil sie vor dem Start etwas zu kühlen. Hier der Mini Kühler von Hopf im Einsatz. Zum ersten mal hatten wir auch die neuen 4500 Zellen im Einsatz, welche den 4200 Intellect in keiner Weise nachstehen.

Zu den Finals hatten sich auch viele Zuschauer eingefunden und auch die Fahrer schauten sich die zum Teil extrem spannenden Endläufe an.

Die Klasse Supercars ging mit zwei Siegen an Niklas Engelmann vor Roger Neuhaus und Philipp Vogt.

   
Die Klasse Einsteiger war mit 24 Fahrer gut besetzt, und man sieht das Konzept des BaWü-Cup funktioniert.

Hier holte sich der TQ Stefan Kramer den Sieg. Auf Platz zwei landete Michael Weber vor Maximilian Steiner.

Bei den GT-Hobby waren 15 Fahrer am Start.

Nach dem dritten Platz bei den Supercars holte sich dieses mal Philipp Vogt den Sieg vor Fabian Bucher und dem Zweiten der Supercars Roger Neubauer.

   
In der Klasse standard war Peter Deggelmann nicht zu packen. Zwar konnte Florian Bernklau ihn im dritten Finale überholen, aber da stand Peter schon als Sieger fest. Leider konnte der Zweite nach den Vorläufen Christian Staudinger nicht an seinen Leistungen aus den Vorläufen anknüpfen.

Bei den ersten beiden Finalen benötigte Eric zu viel Zeit um Druck auf den Führenden zu machen, ansonsten wäre es sicher zu einem interessantem Zweikampf zwischen ihm und Peter gekommen so wie beim SM-Lauf in Singen. Doch dieses mal mit umgekehrten Vorzeichen.

Jan kämpfte sich nach vorne und konnte sich auf den sechsten Platz verbessern.

So hießen die ersten drei Peter, Eric und Florian.

Bei den modified ließen die Fahrer ihre Autos richtig fliegen. Es war schon sehenswert mit welchem Speed die Fahrzeuge über den Teppich fegten.

Für Ronald Völker war dies ein perfektes WE, den mit zwei Siegen in den Finals stand er als Sieger fest. Marc Fischer konnte sich mit einem Sieg und einem zweiten Platz die zweite Position sichern. Und Andreas Myberg ließ seinen Xray richtig fliegen und wurde mir zwei zweiten Plätzen Dritter.

Die Reinard Brüder hatten das ganze WE mit ihren Fahrzeugen etwas Probleme, und leider konnte Marc sein Potential den reichlich versammelten Zuschauern nicht demonstrieren. Aber trotzdem allem beide immer locker und zu einem Spaß aufgelegt, das finde ich toll.

Für uns geht es jetzt an die Vorbereitung auf die SM-Läufe in Althengstett und Ingolstadt und eventuell zum DM Warm-Up nach Geilenkirchen.

Vorher geht es aber zu unserem Sportkreistag nach Ellwangen und ich hoffe, daß dort viele Aktive vertreten sind.

Gruß Hermann