DM VG 1:8 2008 in Ettlingen   Ergebnis KL1 KL2  Bilder   
Vom 9.7. - 13..7.2008 trafen sich die VG8 Fahrer im Minidrom in Ettlingen, um den deutschen Meister in der Klasse 1 und Klasse 2 zu ermitteln.
Insgesamt sind 82 Fahrer in Ettlingen angetreten. 39 in der Klasse und 43 in der Klasse 1.

Die Bahn in Ettlingen war wie nicht anders zu erwarten optimal für dieses Ereignis vorbereitet. Die Rennleitung lag in den Händen von Herbert Dose und die Zeitnahme übernahm Bernhard Pfeifer. Außerdem waren auf dem Gelände immer einige Mitglieder die sich um die Ordnung im Fahrerlagern kümmerten.

Am Mittwoch Morgen starteten um 9:00 Uhr die Trainingsläufe.

Ca. 80 % der Teilnehmer waren schon eingetroffen und auf der Bahn herrschte bis auf die Mittagspause heftiger Betrieb.

Jeder versuchte das beste Setup für sein Fahrzeug zu finden.

Sehr gut hat sich das Trainingssystem mit den Steckkarten bewährt. So konnte die Trainingszeit gerecht auf alle Fahrer verteilt werden.

Vielleicht haben auch einige Rennveranstalter für die SM-Läufe dieses System in Augenschein genommen.

Jan und Eric starteten mit ihrem Setup vom DM-Warm-Up im Mai und waren mit ihren Fahrzeugen sehr zufrieden.

Beide setzten die Peugeot Karosse und die Motoren von Novarossi ein. Bei den Reifen fuhr Eric die PMT und Jan vertraute auf UFRA und ATS.

Die Damen und Herren von der Küche versorgten und bestens mit Speis und Trank. Hierfür ein herzlichen Dank. (reimt sich)


Es wurde oft bemängelt, daß die Küche um 18:00 schloß. Aber sicher ist auch aufgefallen, daß in den Tagen immer die gleichen Personen zum Dienst eingeteilt waren und die hatten nach 10 Stunden auch mal genug.

Der Eismann klingelt unentwegt und rief uns zu seinen Eisspezialitäten. Hiervon wurde auch kräftig Gebrauch gemacht.

Zur Erholung vom Streß des Tages konnte man bei einem Plausch in den verschieden Vorzelten entspannen und vom großen Rennen am Sonntag träumen.
Der Donnerstag und Freitag stand weiterhin im Zeichen des Trainings.

Wir stellten bei den Verbrauchsmessungen fest, daß der Sprit sehr knapp wird und der Motor schon sehr mager eingestellt werden muß, um die 5 Minuten plus letzte Runde zu überstehen.

Am Freitag Nachmittag lähmte ein Gewitterschauer alle Aktivitäten auf der Bahn.

Es sollten 2 Qualifikationsläufe gefahren werden, um die Gruppeneinteilung zu überprüfen und evtl. zu berichtigen.

Nachdem die Bahn abgetrocknet war konnte man die Läufe durchziehen und es wurden die drei schnellsten Runden in Folge als Ergebnis herangezogen.

Dadurch kam es noch zu einigen Änderungen in der Gruppeneinteilung, aber im Großen und Ganzen blieb alles beim Alten.

Am Freitag Abend ging es dann zu letzten Check vor den Vorläufen. Hier wurde teilweise bis spät in der Nacht im Fahrerlager gearbeitet, während andere sich schon zur gemütlichen Runde versammelt haben.
Jetzt wird es Ernst und die Fahrer müssen die Hosen runterlassen und zeigen was sie in den letzten Tagen geschraubt haben.
Am Samstag startet um 9:30 Uhr der erste von vier Vorläufen.

Die Bahn ist trocken und hat Griff. Schnell zeigt sich, daß man in der Klasse 1 24 Runden und eine tiefe Überzeit fahren muß. Bei der Klasse 2 waren es 23 Runden.

Eric schaffte trotz Spritproblemen 24 Runden mit 8 Sekunden und verfehlte die Direktqualifikation um 2 Sekunden. Dies wäre im 4. Lauf locker drin gewesen, er wurde jedoch in den Acker geschickt. D.h. Platz 6 nach den Vorläufen.
Jan verfehlte die 24 Runden um 5/100 und landete auf Platz  15.

Hier die Direktqualifizieren der Klasse 2:

Jörg Wäldle              Maximilian Federmann

Philip Steringer          Dennis Sting

Hier die Direktqualifizieren der Klasse 1:

Robert Pietsch        Oliver Mack

Philip Eberle           Stefan Hanauer

Nach getaner Arbeit ging es dann ab zum Fahrerbankett. (nicht nur für die Fahrer)
Man servierte uns Braten mit Spätzle und Knödel und dazu diverse Salate.
Ich muß sagen es hat alles lecker geschmeckt und die Stimmung war locker und gelöst, obwohl die Entscheidung ja schon vor der Tür stand.

Es gab noch eine gemütliche Hocketse bis gegen Mitternacht die Lampen erloschen.

Am Sonntag Morgen starteten die hinteren Finals bei feuchter Bahn und es war sehr schwierig die Fahrzeuge auf der Bahn zu halten.
Die Strecke wurde jedoch von Minute zu Minute besser und die Fahrer konnten noch einmal zeigen was sie drauf hatten.

Nach der Mittagspause standen die Habfinals auf dem Programm und hier sollten die Fahrer ermittelt werde, welche sich zu den Direktqualifizierten ins Finale fahren.

Bei uns starte Eric das Halbfinale B auf Position eins. Diese Position konnte er auch vor Michael bis zum ersten Stopp halten. Bertram Risse legte wieder ein Wahnsinns Tankstop hin und Michael zog vorbei. Kein Problem Platz zwei war auch ok. Dann kam der Schock nach dem letzten Tankstopp bleibt das Auto in der Boxengasse stehen. DSM hat abgeschaltet. Stecker raus, Stecker rein und weiter gings, aber 1 Runden verloren. Diese Runde fehlte natürlich zum Aufstieg.

Und man sollte es nicht glauben bei Jan trat beim zweiten Tankstopp im Halb-A Finale das gleiche Problem auf. Ebenso noch einmal währen der Fahrt. Damit war für ihn auch der Kuchen gegessen.

Zum Start des Finale der Klasse 2 übernahm der local Hero Jörg Wäldle sofort die Führung. Dahinter klinkten sich Philip Kremer und Chris Wimberger ein.


Leider konnte Thomas Werner nicht antreten und Pascal Thull mußte nach 20 Minuten die Segel streichen

 

Nicht nur auf dem Fahrerpodest wurde heftig gekämpft, nein auch die Helfer mußten manchen Spurt einlegen, um das liegen gebliebenen Fahrzeug zu bergen.

So kam doch hinter Jörg recht viel Abwechslung in den Rennablauf.

Letztendlich könnte Jörg mit einem deutlichen Vorsprung von 5 Runden den Titel nach Hause fahren.


Dahinter wurde es recht knapp. Mit einer Sekunde Vorsprung konnte Philip Kremer seinen zweiten Platz vor Chris Wimberger retten.

Die Junioren Titel gingen an:
Timo Schröder, Maxi Vogl und Jean-Pierre Rönnige

Die Jugend Titel gingen an:
Philip Kremer, Chris Wimberger und Philip Steringer

Bei den 40+ sah es folgendermaßen aus:
Andreas Salzburg, Pascal Thull und Udo Tappertshofen

Nach dem Finale der Klasse 2 wurde das Finale der Klasse 1 aufgerufen.

Hier gab es erst mal Hektik, da einige Fernsteuerung nicht funktionierten. Robert Pietsch benötige eine Auszeit und d.h. zurück auf Startplatz elf.

Genau diese Hektik wurde auf der Strecke fortgesetzt und man merkte daß allen diesen Titel wollten.

Steven Cuipers und Philip Eberle konnten die 40 Minuten nicht zu Ende fahren. Durch die Tankstops und die Reifenwechsel ging es munter hin und her und die Spannung wurde bis zur letzten Minute gehalten.


Kurz vor Schluß sah Michel Salven wie der sicherer Sieger aus, bis ihn der Defektteufel packte. Auch Oli Mack hatte seine Chance aber ein Absteller warf ihn zurück. So konnte Stefan Hanauer einen hauchdünnen Sieg nach Hause fahren.

Der letzte, der neue und der vorletzte deutsche Meister verlassen nach dem Lauf das Fahrerpodest.
Dies war dann der zweite Streich, wieder ein Ettlinger auf Platz eins. Glückwunsch an Stefan Hanauer.
Der Sieger der Herzen dürfte ab Patrick Schäfer geworden sein. Mit toller Moral hat er sich ins Finale und dann auf Platz drei gekämpft. Robert mußte wegen 2 Sekunden Rückstand seinen Titel abgeben.
DM Junior:
Toni Gruber

DM Jugend:
Philip Eberle, Eric Dankel und Merlin Depta

DM 40+:
Michael Salven, Andreas Giesa und Karl-Heinz Meister

 

Hier die komplette Shepherd Mannschaft.

Leider hat es keiner geschafft das oberste Stockerl zu erreichen, aber es kommen auch wieder andere Tage.

Ein Teil wird ja den Trip nach Valencia angehen und ich bin gespannt wie es dort so läuft.

Gruß Hermann

Für einige Fahrer geht es bald weiter zur EURO-A nach Valencia / E.      Hier die deutschen Teilnehmer.