Deutsche Meisterschaft VG 1:8 2007 in Hamm      Ergebnis   Bilder  Video
Am letzten Wochenende war es soweit. Der größte nationale Event für die VG 1:8 stand vor der Tür.

Der AMC Hamm veranstaltete im Auftrage des DMC die Deutsche Meisterschaft VG 1.8 Klasse 1 und Klasse 2. Bis zum Schluß wurde noch um Punkte in den Sportkreisen gekämpft, da ja dieses Ergebnis in die Wertung mit einfließen würde.

Wir konnten uns bereits beim Warm-up über die Tauglichkeit der Anlage für eine DM informierten und es hat sich gezeigt, daß der damalige Eindruck nicht getäuscht und die ganz Anlage einer DM würdig war.

Viele engagierte Helferinnen und Helfer waren stets bereit den Fahrern den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Auch mit dem Wettergott hatten sie prima Arrangement getroffen.

So standen bei der Klasse 1 41 Fahrer auf der Meldeliste und ebensoviel Klasse 2 Fahrer wollten bei diese DM antreten. Dies entspricht in etwa der Starterzahl aus dem vergangenen Jahr.

Als wir am Donnerstag Morgen das Fahrerlager bezogen, waren schon fast alle Plätze belegt. Es herrschte rege Betriebsamkeit und es wurde schon feste geschraubt und Reifen geschliffen.

Die Bahn war noch naß und kein Trainingsbetrieb möglich. Dann kam der große Sauger zum Einsatz und die größten Pfützen wurden aufgesaugt. Gegen Mittag konnte dann der Trainings Betrieb aufgenommen werden.

Wir sind mit unseren beiden Mugen MRX-4R mit Novarossi Maschine angetreten.

Das Setup behielten wir vom Warm-Up bei, obwohl einige Mugen Fahrer die Federung und Dämpfung auf extrem weich umstellten.

Bei den Reifen setzten wir auf die PMT 35 rings herum, die einen ruhigeren Eindruck machten als die sonst gewohnten UFRA Reifen.

Da Jan bereits krank nach Hamm anreiste, war für ihn mehr Ruhe im WoMo angesagt als hektisches trainieren.

Nachdem die Bahn vollkommen abgetrocknet war bildete sich eine lange Schlange vor dem Fahrerstand, denn jeder wollte mal sein Setup auf der Strecke testen. Es konnten immer nur 10 Fahrer den Fahrerstand belegen, dies war eine vernünftige Lösung, um einem Chaos auf der Strecke zu entgehen.

Von Seiten des Veranstalters wurde dann reagiert und man ließ keine Tankflaschen in der Boxengasse zu. Damit drehte sich das Fahrer Karussell auf dem Fahrerstand deutlich schneller.

Nach diesem System konnte bis 20:00 Uhr trainiert werden.

Der Freitag begann mit einer nassen Bahn. Ab 10:00 Uhr sollte mit Fahrerkarten das Training begonnen werden. Doch es dauerte bis ca. 11:00 Uhr bis die Bahn abgetrocknet war.

Um 14:00 wurden dann nach den Vorlaufgruppen trainiert, so daß die Fahrer sich auf der Strecke kennen lernen konnten. Die Gruppeneinteilung erfolge genau nach den Ranglisten der Sk-Läufe. so bildeten die Fahrer mit 200 und 190 Punkten eine Gruppe und die mit 181 und 173 die nächste Gruppe usw. So hatte jeder die Gelegenheit 2 mal 10 Minuten seine Runden zu drehen. Hier zeigte sich bereits, daß die Strecke doch viel Sprit verbracht und dies bereitete doch einigen Fahrern einiges Kopfzerbrechen.

Am Samstag hieß es früh aus den Federn, denn um 8.30 Uhr war Senderabgabe und um 8:45 die Fahrerbesprechung.

Jan fuhr in der Gruppe 2 und hatte immer noch Handlingsprobleme mit seinem Auto. Eric startete in der Gruppe vier und brachte den ersten Vorlauf sicher nach Hause. Er packte die 25 Runden mit 10 Sekunden Überzeit. Dies bedeutete Platz vier nach Vorlauf eins.

Zum zweiten Vorlauf war die Strecke gut griffig und die Temperatur noch einigermaßen angenehm. Jan hat einige Änderungen am Auto vorgenommen, aber er sagt er hat kein Gefühl im Gas. Eric konnte seinen Vorlauf um 1 Sekunden verbessern. Olli Mack und Patrick Schäfer kämpfen mit Spritproblemen.

Zur Halbzeit liegen auf den ersten vier Plätzen Michael Salven, Stefan Hanauer, Robert Pietsch und Eric.

Nach der Mittagspause wird es richtig warm. Die Streckentemperatur steigt auf 50 Grad. Die Rundenzeiten fallen um 2 Zehntel bei den meisten Fahrer. Patrick und Olli tanken beim Vorlauf. um wenigstens das Halbfinale zu erreichen. Jan hat die Servos gewechselt und das Auto fährt besser, aber er kann keine gute Zeit erreichen.

Um 16:30 startet der letzte Vorlauf der Gruppe 5. Wolken sind aufgezogen und der Asphalt wird kühler. Jetzt geht es noch einmal um die Wurst. Jedoch nur Robert, Michael und Stefan fahren schneller als Eric. Andreas Hammerl verfehlt die direkte Qualifikation um 1,5 Sekunden. So gibt es bei den ersten vier keine Veränderung.

Abend

 Veranstaltung
Samstag Abend steppte der Bär unter den Zelten in Hamm.

Zunächst wurde ein super warm- kaltes Buffet aufgefahren mit Nachfassen bis zum Abwinken. Auch die Nachspeise war nicht von schlechtern Eltern. Es schmeckte wie sieht.

Die mobile Disco hielt die Truppe in Schwung und an der Cocktail Bar kam wohl keiner vorbei.

In unserem WoMo traf der letzte nach 1:00 Uhr ein.

Der Final Sonntag

Am Sonntag Morgen starteten die Finals. Zunächst wurden die 1/8 Finals beider Klassen gefahren um die Aufsteiger in die 1/4 Finals zu ermitteln.

Zwischenzeitlich hatte Jan nach dem Umbau der Servos sein Auto wieder im Griff und er konnte ins Halbfinale aufsteigen.

Die Halbfinals der Klasse waren mehr als spannend, da jetzt der Verbrauch wohl nicht mehr die große Rolle spielte und man halt einmal mehr tanken mußte. Dies ist aber auch auf der Strecke wieder aufholbar.

Aus dem Halbfinale A schafften Philipp Eberle und Olli mack den Aufstieg.

 

Im Halbfinale B waren es Andreas Hammerl, Armin Baier, Karl-Heinz Meister und Patrick Schäfer.

Jan mußte mit einem defekten Motor recht früh die Segel streichen.

Der Champ in der Klasse 2 hieß Dominik Mayer. Er erreichte im Finale trotz Motor Aus einen dritten Platz. Dies reichte zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft, da er schon 200 Punkte mitgebracht hatte.

Außerdem wurde er als bester Jugendlicher gekürt. Er konnte als drei Pokale von der DM mit nach hause nehmen.

Auf Platz zwei folgte Philip Kremer und auf Platz drei Ronny Sellin.

In der Klasse 1 holte sich Robert Pietsch mit seinem Shepherd Velox den Titel.

Auf Platz zwei folgte Mugen Fahrer Olli Mack und auf Platz drei stand Serpent Chef Michael Salven.

Den vierten Platz belegte Andraes Hammerl und auf Platz fünf folgte Eric, welcher Patrick Schäfer von Anfang an im Nacken hatte.

Auf Platz sieben fuhr Armin Baier, während Karl-Heinz Meister mit Reifenproblemen Platz acht erreichte.

Philipp Eberle hatte ebenso Reifenprobleme und belegte vor Stefan Hanauer den neunten Platz.

 

Die Jugendwertung der Klasse 1 war eine sichere Beute der Jungs aus dem wilden Süden.

Hier hieß die Reihenfolge Eric vor Philipp und Jan.

Nochmals Kompliment an den Veranstalter. Ihr habt einen tollen Job gemacht. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit der Scale DM bei euch, dann sind wir wieder sicher mit dabei.

Gruß Hermann