DM-Warm-Up in Ettlingen Ergebnis KL1 KL2 Video
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Vom
1.5 - 4.5. fand im Minidrom von Ettlingen das Warm-up zur diesjährigen
Deutschen Meisterschaft statt. Ausgeschrieben war ein internationales
Freundschaftsrennen für Klasse 1 und Klasse 2 Fahrer. Shepherd Micro Racing
veranstaltet im Zuge dessen das erste Shepherd Novarossi Nitro Camp. Ein
Infostand wird vor Ort über die neusten Produkte informieren. Sonntags wird es eine Tombola geben. Des weiteren waren zahlreiche Shepherd Team Fahrer vor Ort, um Fragen zu beantworten und Unterstützung zu geben. Insgesamt sind 52 Fahrer aus dem In- und Ausland angereist. Aus Frankreich Stephan Bouche, Richard Volta und Romain Picard. Aus Italien Daniele Ielasi und Stefano Pregnolato, sowie noch weitere Gäste aus der Schweiz. Die Rennleitung lag in den Händen von Herbert Dose und die Zeitnahme
übernahm Bernhard Pfeifer. |
| An allen Tagen versorgte uns das Küchenteam zu unserer vollsten Zufriedenheit. |
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Wir trafen am Tag der Arbeit, also den 1. Mai in Ettlingen ein. Der Betrieb
auf der Bahn war schon recht heftig. Viele ausländische Kennzeichen waren
schon an den PKW auf dem Parkplatz zu sehen. Nach dem Aufbau unseres WoMo
ging es daran den Schrauberplatz einzurichten. Jan und Eric fuhren ihre VELOX und es waren sehr viel Autos mit blauen Teilen im Fahrerlager zu sichten. Ettlingen scheint VELOX Land zu sein. So traten in der Klasse 1 14 Fahrer und in der Klasse 2 11 Fahrer mit dem blauen Wunder aus Sandhausen an. Beide hatten ihre Novarossi Motoren montiert. Jan einen REX 35plus21 und Eric einen Plus 2 tuned. An Reifen wurde so alles getestet was der Markt so bietet. Apropos Testen, es wurden unter den Velox Fahrer ständig Federn, Stoßdämpfer-Abstimmungen und Karossen getauscht und auf der Bahn probiert. Nur seine Motoren wollte keiner herausrücken :-)) Bei den Reso wurden alle lieferbaren Rohre im Fahrerlager gesichtet und auch von der technischen Abnahme gecheckt. |
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Am Donnerstag wurde noch fleißig trainiert, dabei stellte sich heraus, daß
die Bahn sich im Moment zu einer großen Reifenschleifmaschine entwickelt
hat. Lt. Aussagen der Clubmitglieder ist das scheinbar zur Anfang der Saison
ein Problem es sollte aber im Laufe der Saison deutlich besser werden. So besteht noch Hoffnung, daß sich bis zur DM die Bahn wieder erholt hat. Bei den Reifen haben fast alle Marken gut funktioniert. Bei uns ging es mit den PMT am gleichmäßigsten, doch leider waren im Moment keine 35° vorne verfügbar und mit den 32° war es nach kurzer Zeit schwierig zu fahren. Eric meinte das Auto rollt nicht mehr richtig und bremst sich zu stark in den Kurven ab. |
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Auch unser Kollegen aus Frankreich, der Schweiz und Italien waren feste am
Schrauben und testen mit uns ein Setup nach dem anderen. Auch der mehrmalige Vize-Weltmeister Daniele Ielasi ließ seinen IDM befeuerten Velox um den Kurs fliegen. |
| In vorbildlicher Haltung spurtet Ariane Levy zum ins Rough geratene Auto von Alain. |
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Die Beiden sind schon eine tolle Nummer. Wenn Alain auf dem Fahrerstand laut
wird gibt es von unter sofort Kontra. Im Fahrerlager ist aber dann wieder
alles paletti. Alain Levy und Felix Heyse zeigten uns in Pausen immer tolle Flugvorführungen mit ihren Helis. |
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Am Freitag war noch ein freier Trainingstag und dieser wurde auch fleißig
genutzt. Die Trainingszeiten standen permanent zur Verfügung uns so konnte die Abstimmung des Fahrzeugs anhand der Rundenzeiten überprüft werden. Nach dem Reinigen und dem Check-Up der Fahrzeuge lud uns Shepherd Micro Racing zum Kart fahren auf eine in der Nähe gelegene Bahn ein. |
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Hier konnten die Racer zeigen was sie ohne Fernsteuerung zu Wege bringen. Jürgen Bähr als ehemaliger aktiver Kartfahrer war eine Klasse für sich und ließ den einen oder anderen locker hinter sich. Natürlich wurde sofort ein Race ausgetragen. Nach einem
Trainingsdurchgang erfolgte die Einteilung in ein A- und B-Finale. Dominator im A-Finale war Jürgen und konnte alle Fahrzeuge bis auf den
zweit platzierten Romain Picard überrunden. Auf Platz 3 setzte sich Alex
Scholl fest. Das B-Finale ging an Armin Weihert vor Patrick Schäfer und unser Schweizer Freund Beat. Am nächsten Tag sind schon einige mit leicht verkrümmtem Rücken durch das Fahrerlager geschlichen.
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Am Samsatag gab es 2 Vorlauf Durchgänge und jetzt galt es das erarbeitete
Setup in gute Rundenzeiten umzusetzen.
In der Klasse 2 Klasse 2 schaffte es Lokalmatador Jörg Wäldle sich die Samstags Pole zu sichern. |
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Am Sonntag schaffte es Robert Pietsch Eric von der Pole zu verdrängen und
hätte er nicht kurz vor Schluß einen größeren Rutscher gehabt, so hätte er
die 25 Runden geknackt. Nach den Halbfinals ging es dann zu den Finalläufen der Klasse 1 und Klasse 2. |
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Bei der Klasse 2 ließ der TQ Jörg Wäldle nichts anbrennen und spielte seinen
Heimvorteil klar aus. Mit 131 Runden sicherte er sich Platz eins vor den
Velox Fahrern Philipp Steringer und Armin Weihert. Von den 11 gestarteten Velox Fahrer hatten es immerhin 5 ins Finale geschafft. |
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Nach dem Start der Klasse 1 übernahm Robert von der Pole die Führung. Eric
konnte mit einem Respektsabstand folgen. Das Rennen war von einigen Ausfällen geprägt. Als erstes erwischte es Stefan Haunauer dann Richard Volta und Daniele Ielasi. Auch Andreas Giesa konnte nicht zu Ende fahren. Vorne zogen Robert und Eric ihre Runden. Dahinter Patrick Schäfer und Christian Wurst. In der 26. Minute brach bei Robert die Auspuff-Feder und Eric übernahm die Führung. Er gab die Führung bis zum Schluß nicht mehr ab und fuhr mit 2 Runden Vorsprung vor Patrick über die Ziellinie. |
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Nach der technischen Abnahme kam dann die Überraschung. Der Tank von Eric war um
2ccm zu groß und das Auto von Patrick um 30 gr zu leicht. Dies war für uns
besonders ärgerlich da wir am Freitag den Tank 3 mal ausliterten. Aber im
nachhinein wurde uns klar, daß die Temperatur am Freitag um 10° niedriger
war. So gewann Christian Wurst dieses Warm-Up vor Stephan Bouche und Robert Pietsch alle drei auf Velox. Insgesamt waren sieben Velox im Finale. |
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Kurz vor der Siegerehrung fand die Ziehung der Sieger der Tombola statt,
deren Erlös der Kinderkrebshilfe in Heidelberg zur Verfügung gestellt wurde. Martin Holdermann war der Glückliche, er zog den Hauptpreis einen nagelneuen Collari Motor. Nachdem er eine Maschine aufgearbeitet hatte war er ziemlich happy über dieses Maschinchen. |
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Wir sind jetzt ziemlich gut sortiert für die DM im Juli und hoffen nur, daß
dann das Wetter auch so toll mitspielt. Dann werden wohl an die hundert Fahrer den Weg nach Ettlingen finden und es gibt bestimmt tolle Rennen zu sehen. Gruß Hermann |
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