EFRA-GP 2006 in Hildesheim                               Ergebnis    
Bevor wir zu dem EFRA-Grand-Prix nach Hildesheim fuhren haben wir uns auf dem Campingplatz am Arnum See einquartiert.

Von dort aus ging dann mit dem Bus in die Innenstadt von Hannover. Hier haben wir, entlang des roten Faden, welcher sich durch ganz Hannover zieht, die Sehenswürdigkeiten angesehen. 

Hannover ist eine tolle Stadt, mit den vielen alten und neuen Bauten. Abends waren wir ganz froh wieder unser Domizil zu erreichen, um die Füße wieder hoch zu legen.

Am Donnerstag früh machten wir uns dann auf den Weg nach Hildesheim.

Vom 25.08. - 27.08.2006 veranstaltete der AMC Hildesheim einen EFRA-Grand-Prix. 28 Fahrer sind zu diesem Rennen angetreten. Die Gruppe Süd war mit 5 Fahrern vertreten.

Die sehr schöne Anlage in Hildesheim fand allgemein einen positiven Zuspruch. Blitzschnell wurde noch die neue Dusche fertig gestellt, so daß auch die Camper der Körperpflege nachgehen konnten.

Am Start waren auch unsere vier jugendliche Fahrer der Klasse 1 aus der Gruppe Süd. Sabrina, Jan, Eric und Phillip.
Wir hatten unser Mugen MRX-4R dabei mit den 2006er MH-REX und den UFRA Tyres.

Wie jeden Abend war eine Vollinspektion angesagt, außer am Samstag da war Ruhe, denn der Regen verhinderte das Fahren.

Sabrina hatte als Helfer wieder Peter Habbecke engagiert, und er hatte einiges zu schrauben, da Sabrina im Nassen und im Trockenen ihre Runden drehte. 
Der Donnerstag war noch ein super Trainingstag, die Autos konnten auf die Strecke eingestellt werden und die Fahrer hatten die Möglichkeit sich an den Kurs zu gewöhnen.

Am Freitag herrscht ein leichter Anflug von Sommer, so daß ich sofort Shorts und T-Shirt auspackte (es gibt keine Bilder ;-)). Jetzt ging es richtig zur Sache und die Rundenzeiten purzelten im Minutentakt. 

Pünktlich zum ersten Trainingslauf zeigte der August sein böses Gesicht und öffnete die Himmelsschleusen. Die Trainingsläufe wurden abgebrochen und es gab wieder ein freies Training. Nach einer Diskussion ob ein Regenauto gefahren werden darf entschloß man sich die Vorläufe auf vier zu verkürzen und am Sonntag zwei weitere Vorläufe zu fahren. Dies war eine gute Entscheidung.

Nach den Vorläufen am Samstag im Nassen war der vorläufige TQ Phillip Eberle mit seinem optimal vorbereiteten Mugen MRX-4R.

Am Sonntag weckte uns ein leichter Regen, der jedoch nur wenig Nässe auf die Bahn brachte. Zum ersten Vorlauf waren noch einige feuchte Stellen auf der Bahn. Eric mußte als erster los. Es war eine gute Gelegenheit Kupplung und Motor einzustellen, denn an schnelle Rundenzeiten war noch nicht zu denken. Jan in der Gruppe zwei rutsche von der Bahn und Reifen kaputt. Sabrina platzte in der Gruppe drei der Krümmer.

Jetzt mußte es der sechste Vorlauf bringen. Eric schaffte 21 Runden. Bei Jan fällt die Kerze aus und bei Sabrina verabschiedete sich der Motor.

Die vier direkt Qualifizierten waren Christian Wurst, Philip Sting, Marco Vanni und Philip Eberle.

Lars Hoppe führte das 1/2 Halbfinale A an und Eric stand auf Position eins im 1/2 Halbfinale B.

 

Nach harten Kämpfen in den Halbfinals qualifizierten sich aus dem 1/2 A-Finale Lars Hoppe und Jens Stark.

Aus dem 1/2 Halbfinale stiegen auf, Ilia van Gastel, Andreas Giesa, Jürgen Stark und Eric.

Um 15:15 startete das Finale über 45 Minuten. Eric hatte das erste Problem, denn sein Freilauf gab den Geist auf. Erste Hilfe mit Sprit nütze nichts, also neuen Freilauf eingebaut. Die verlorenen Runden waren natürlich bei diesem Feld nicht mehr aufzuholen. Schlimmer erwischte es Philip Eberle mit einem kapitalen Motorschaden mußte er nach 13 Minuten die Segel streichen.

Vorne kämpften Ilia und Christian um die Führung. Dahinter wogten die Plätze hin und her. Nach 18 Minuten schied Lars Hoppe mit einer vorderen Platzierung mit defektem Riemen aus. Kurz darauf erwischte es Andreas Giesa.

Vorne ging der Zweikampf zwischen Ilja und Christian weiter. Die diversen Reifenwechsel zwischen der 20. und 25. Minute wirbelten das Feld noch einmal durcheinander.

Eric gab alles und mit dem neuen Reifensatz ließ er die Kuh so richtig fliegen und fuhr die schnellste Runde des Finals mit einer Zeit von 13:91.

Dann kam das Drama um Christian . Zwei Minuten vor Schluß setzte sein persönlicher Transponder aus. Leider wurde dies lt. dem EFRA Reglement nicht korrigiert. und so viel er Platz um Platz nach hinten. Des einen Leid des anderen Freud, damit konnte sich Jens auf Platz zwei und Philip auf Platz drei schieben. Den Sieg holte sich jedoch Ilja van Gastel und er freute sich sichtlich.

Hier die Jugendlichen aus dem Finale. Eric, Philip und Lars. Leider fehlte der Zweitplazierte Jens.

Und damit ging wieder ein klasse Rennwochenende zu Ende. Ein Dank an die Hildesheimer für das Rennen und wir kommen bestimmt bald wieder.

Gruß Hermann