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Vom 28.6. - 4.7.2010 traf sich die
Elite der europäischen VG8-Fahrer im Süden Italiens , um ihren Europameister zu ermitteln.
Bereits im Vorgeld wurde bekannt, daß es sich um eine schnelle und teilweise trickreiche Strecke handelt. Der Belag war
perfekt und der Griff optimal. Auch der Reifenverschleiß hielt sich in Grenzen, wobei sich die Reifen links und rechts fast
gleichmäßig abfuhren. Die Italiener wissen halt wie man eine Bahn baut. |
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Das Fahrerlager war unter einigen Zelten untergebracht (natürlich alles im Trulli Design) und war rings herum
offen, so daß die frische Brise vom Meer für angenehme Temperaturen sorgte.
Für uns 10 Fahrer vom deutschen Team stand genügend Platz zur Verfügung, um ungestört der Schrauberarbeit nachzukommen.
Fahrerstand und Boxengasse sind sehr großzügig angelegt und auch hier konnte man gut arbeiten.
Für Deutschland am Start waren:
Baldes Uwe, Dankel Eric, Debert Friedrich, Gruber Toni, Mack Oliver, Mayer Dominik, Pietsch Robert, Salven
Michael, Schäfer Patrick und Sting Philip. |
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Für das leibliche Wohl war ein großes Zeit sowie ein Schattenspendender Platz unter großen Bäumen
eingerichtet.
Die Verpflegung natürlich italienisch mit viel Pasta und leckeren Salaten.
Der Andrang zur Mittagszeit war immer recht groß, aber das tolle Essen entschädigte für die Wartezeit.
Die Preise waren recht ok und der Renner war wohl das Wasser und dies war mit 50 Cent je 1/2 Liter voll in Ordnung.Auch
zwischendurch traf man sich zu einem Espresso im schattigen Vorgarten |
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Eric setzte auf seinen Mugen MRX-4X mit Novarossi Power. Mit der Leistung unserer Triebwerke waren wir sehr
zufrieden, obwohl wieder mal ein Kerzenproblem auftrat.
Bei den Karossen testete er die Zytec1, Zytek2 und die PF909. Die Zytek2 war dann die erste Wahl. Die Reifen waren Enneti von
Shepherd Micro Racing. Der Sprit wie immer top und frisch versorgt von MLC-Racing. |
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Von Montag bis Donnerstag wurde in 12er Trainingsgruppen trainiert. Jedem standen 6 Trainingsdurchgänge je 10
Minuten zur Verfügung. Eine lange Zeit um Fahrer und Auto auf die Bahn einzustellen. Es liefen dauernd die Zeitnahme und es
wurden die 5 schnellsten zusammenhängenden Runden ausgewertet. Danach sollte auch zum Beginn der Vorläufe eine neue
Gruppeneinteilung mit je 10 Fahrern erfolgen.
Eric konnte sich immer unter den ersten 15 platzieren und dadurch wurde er für die Vorläufe in die vorletzte Gruppe
eingeteilt. |
Am Donnerstag Abend war dann die Eröffnungsfeier mit dem Einzug der einzelnen Nationen.
Team Germany zog unter der Leitung von Birgitt mit einheitlicher Teamkleidung seine Runde um die Strecke.Die Kinder und
Jugendlichen der Tanzgruppe ais Locorotondo zeigten dann ihre volkstümlichen Tänze. |
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Als dann die Sonne am Horizont verschwunden war hat uns die Familie Debert und Gruber zu einem Grillabend
eingeladen.
Birgitt gab nicht nur eine gute Figur als Teammanager ab sondern zeigte auch ihre Qualitäten am Grill.Leckere Steaks und
prima Salate waren einmal ein Kontrastprogramm zu Pizza und Pasta. |
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Dann ging es endlich los mit den Vorläufen.
Hier zeigte bereits Robert sein Potential und knallte eine Runde besser als die andere auf die Bahn.
Je wärmer es wurde desto besser lief sein MRX-5. Die meisten fielen bei den Zeiten etwas ab aber Robert konnte immer noch was
dazupacken. So fuhr er mit 15,1 Sekunden einen neuen Bahnrekord und dies gleich mehrfach.Bei Eric starb im ersten Vorlauf
am Abend eine Kerze und dies wäre von der Temperatur die beste Möglichkeit gewesen sich vorne zu platzieren. Nach den
Vorläufen fehlten ihm 2/10 Sekunden auf den angestrebten Platz im Halbfinale. Alles eine ganz enge Kiste. |
| Hier die glücklichen vier, welche direkt für das Finale am Sonntag qualifiziert waren:
Robert Pietsch
Dario Balestri
Lamberto Collari
Andrea Pirani |
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Am Sonntag Morgen starteten dann die unteren Finals und jeder hatte noch einmal die Gelegenheit einen Aufstieg
in das nächste Finale zu erreichen. Eric startete im 1/4 Finale und konnte die Führung übernehmen und wurde aber nach 5
Minuten vom entfesselt fahrenden Illia van Gastel überholt. Der zweite Platz war bis kurz vor Schluß gut zu verteidigen.
Getankt wurde bei 3,30 und beim letzten Tankstopp ging der Motor in der Boxengasse aus. Schnell gestartet und getankt aber
leider reichte es nur noch zu vierten Platz. Eric war sehr enttäuscht das Halbfinale nicht erreicht zu haben. |
| Oli Mack war wohl die Sensation. Vom 1/8 Finale arbeitete er sich vor bis ins Finale. Eine tolle
Leistung. Weiterhin schaffte es Michael Salven sich ins Finale zu fahren. Weiter Aufsteiger ins Finale waren:
Andrea Christiani
Michele Romagnioli
Alberto Picco
Illia van Gastel |
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Wie die Vorläufe so beherrschte Robert auch das Finale. Man hatte den Eindruck, daß nur ein technischer Defekt
ihm einen Strich durch die Rechnung machen konnte.
Vom Start legte er eine Pace vor, welche nur von Dario einigermaßen folgen konnte. Selbst Lamberto war so unter Druck, daß er
sich zu einem Fahrfehler hinreißen ließ.
Illia mußte als erste die Segel streichen und auch für Andrea Pirani war nach23 Minuten das Rennen zu Ende.Nach 45 Minuten
brach auf dem Fahrerpodest ein riesen Jubel los und Robert hat seinen ersten großen internationalen Titel unter Dach und Fach
gebracht.
Oli Mack erreicht mit dem vierten Platz einen tollen Erfolg. Michael Salven belegte als dritter Deutschen den 6. Platz. |
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Die Sieger der EM von Locorotondo:
Robert Pietsch
Balestri Dario
Collari Lamberto
Oliver Mack
Cristiani Andrea
Michael Salven
Romagnoli Michele
Picco Alberto
Pirani Andrea
Van gastel Ilia
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