Unser Trip in die Emilia-Romagna nach Maranello und Fiorano.      Bilder   

Am Donnerstag Abend, den 31.Mai machten wir uns auf den Weg nach Italien. Wir hatten für die "Novarossi Trophy" in Fiorano genannt. Als wir am Freitag gegen Mittag die Emilia-Romagna erreichten führte unser erster Weg nach Maranello.

Maranello ist eine italienische Stadt in der Provinz Modena (Region Emilia-Romagna) mit 15.875 Einwohnern. Die Stadt ist bekannt als Sitz des Ferrari-Werkes und des gleichnamigen Formel-1-Rennstalls Ferrari.

Erst wurde das Ferrari Werk von außen inspiziert (leider keine Führung für Minicar Fahrer), dann wurde der Ferrari Store gestürmt, um einige Euros liegen zu lassen.

Am späten Nachmittag ging es zur Besichtigung der Galleria Ferrari in der Stadtmitte von Maranello.

Ferrari-Fans finden in Maranello die „Galleria Ferrari“, eine Sammlung der seltensten und wertvollsten Ferrari. Ausgestellt sind viele seltene Serienmodelle (F40, F50, Enzo u.a.) sowie einige Prototypen und viele Formel-1-Rennwagen (Niki Lauda, Gerhard Berger, Nigel Mansell und Michael Schumacher) der Sportgeschichte.

Der Enzo Ferrari ist ein zwischen 2002 und 2004 gebauter Supersportwagen des italienischen Herstellers Ferrari. Der gegenwärtig stärkste und schnellste Ferrari wurde nach dem Firmengründer Enzo Ferrari benannt. Als man noch keinen Namen für das Auto hatte, nannte man es vorerst FX. Ab der Serienproduktion bekam er dann den Namen Enzo.

 Beim Bau wurde Formel 1-Technologie, wie beispielsweise eine Karosserie aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, F1-ähnlicher sequentieller Gangschaltung, und karbonkeramische Bremsscheiben genutzt. Des weiteren wurden Technologien verbaut, die in der Formel 1 nicht erlaubt sind.

Nachdem bei 295 km/h die größte Abtriebskraft erreicht wird, reduziert ein Computer automatisch den Abtrieb bei zunehmender Geschwindigkeit, indem einige Spoilerelemente elektrisch bewegt werden.

Hier eine Auswahl der Ferrari Formel 1 Motoren. Oben links ein legendärer 12-Zylinder. Daneben ein bis zu Jahre 2005 eingesetzter 10-Zylinder und darunter ein 8-Zylinder wie er zur Zeit eingesetzt wird.
Am Ortseingang von Maranello, kurz vor dem Ortsschild, aus Richtung Modena kommend, befindet sich auf der rechten Seite die "Pista di Fiorano", das Ferrari-Werkstestgelände von Fiorano.

An diesem Zaun verbrachte Eric einige Stunden, um den Ferrari Formel 1 Boliden bei ihren Trainingsrunden zuzuschauen.

Ganz im Hintergrund ist die Formel 1 Garage zu erkennen.

Um auch etwas handfestes mit nach Hause zu nehmen, erstand Eric diese Replica eines Formel 1 Lenkrades von dem Ferrari Formel 1 aus dem Jahre 2003.

Mit so einem Lenkrad hat auch Michael Schumacher sein Renngerät um die Rennkurse dieser Welt bewegt und jetzt liegt dieses Teil bei Eric in der Vitrine.

Am Samstag früh machten wir uns auf den Weg zur Rennstrecke
MINICAR RACE TRACK "JODY SCHECKTER "
nach Fiorano

Leider setzte am Samstag Vormittag ein wolkenbruchartiger Regen mit Gewitter ein, so daß das Rennen abgesagt werden mußte.

Wir waren die einzigen deutschen Teilnehmer die den Weg nach Fiorano gefunden hatten.

Gegen 14:00 Uhr hörte der Regen auf und um 15:00 Uhr war die Strecke wieder befahrbar. Wir packten unser Material aus und konnten noch bis 20:00 Uhr die schöne und schnelle Strecke befahren.

Auf Wunsch wäre für uns auch die Flutlichtanlage in Betrieb genommen worden, aber 4 Stunden Training war dann doch genug.

Die ganze Anlage ist der Hammer. Alles was an Elektronik verbaut werden kann ist hier auch realisiert. Mehrere Webcams, permanenter Zeitenmonitor auf der großen Anzeige Tafel, Laser für die Messung des Topspeeds, super eingerichtete Schraubertische und viel Platz im Fahrerlager.

Laut Wetterbericht sollte es ja am Sonntag auch regnen, aber Angelo Gesualdi erkundigte sich noch extra beim Wetteramt und gab für Sonntag Entwarnung.

So konnten wir am Sonntag noch einen Trainingstag einlegen. Die Rundenzeiten wurden immer schneller und die Schikane ging schon im 2. Gang. Eric und Jan machte es riesig Spaß auf dieser High-Grip Strecke ihre Runden zu drehen.

Gegen Mittag traf auch Andrea Christiani ein und zeigte wo die schnelle Linie in Fiorano zu finden ist.

Eric und Jan verstanden sich sofort prima mit Andrea und vor lauter Palaver haben sie fast das Fahren vergessen. Die drei sind ja auch fast das gleiche Baujahr.

Das Essen welches Frau Gesualdi auf den Tisch zauberte war phänomenal und wurde immer freundlich mit einem Spruch auf den Lippen serviert.

Wir möchten uns hiermit bei der Familie Gesualdi und Petro Corradini für die freundlich Aufnahme recht herzlichen bedanken. Sobald sich wieder eine Gelegenheit ergibt werden wir wieder vor Ort sein und die tolle Anlage genießen.

Gruß Hermann