EFRA-GP Cassino 2008 Finale Bilder
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Im 2. Weltkrieg erreichte Cassino eine traurige Berühmtheit, denn dort fand
die Schlacht um Monte Cassino (17. Januar bis 18. Mai 1944) statt. Sie war mit vier Monaten Dauer eine der längsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges mit schweren Verlusten auf beiden Seiten relativ zur Zahl der kämpfenden Soldaten. Sie wird wegen der vielen unter den Alliierten kämpfenden Nationalitäten auch als die Vielvölkerschlacht des Zweiten Weltkrieges bezeichnet. Über 100.000 Soldaten mußten dort in einem sinnlosen Kampf ihr Leben lassen.
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Der Monte Cassino war ein wichtiger strategischer Punkt einer quer durch
Italien gezogenen Verteidigungslinie, der Gustav-Linie. Auf dem Gipfel des
Berges liegt in 516 m Höhe das 1.300 Jahre alte benediktinische Kloster. Es
bildete aufgrund dieser Lage einen deutlichen taktischen Vorteil für seine
Verteidiger, da es eine weiträumige Sicht- und Schusslinie verschaffte. Auch aus strategischen Gründen waren die deutschen Stellungen hier im Westen Italiens am stärksten ausgebaut, denn das Vordringen der Alliierten durch das Liri-Tal in Richtung Rom sollte verhindert werden. Tatsächlich kam deren Vorstoß Ende 1943 an der Linie vor Cassino zum Stillstand. |
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Das Kloster wurde am 15. Februar 1944 völlig zerstört. Der neuseeländische
General Bernard Freyberg hatte sich umfassend anhand historischer Literatur
über den Bau informiert und festgestellt, dass es sich beim Kloster um eine
umfangreiche und große Festungsanlage handelt. Er vermutete, dass diese Baulichkeiten trotz der gegenteiligen Beteuerungen durch die gegnerische Seite genutzt wurden. Daraufhin befahl er die Bombardierung am 15. Februar: 229 US-Bomber der 12. und 15. Luftflotte warfen in zwei Angriffswellen 435 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf die Anlage ab. Zusammen mit zusätzlichem Artilleriebeschuss wurde Monte Cassino binnen drei Stunden völlig zerstört. Zu Beginn des Angriffs befanden sich nur die Mönche und etwa 800 Zivilisten im Kloster, die Zuflucht in den Kellergewölben gesucht hatten. 250 von ihnen wurden Opfer des Angriffs. |
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Nach diesem Ausflug in die Geschichte ging es am Mittwoch früh mit unser
Flug von TUI-fly von Stuttgart nach Neapel. Nach 2 Stunden Flug erreichten wir Neapel mit einem tollen Blick auf die Stadt und den Golf. Nun mit dem Shuttle zur Mietstation und ab ging es mit Sack und Pack in das ca. 80 km entfernte Cassino. |
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Dort erwartete uns die Anlage
PISTA RME Lamberto
Collari, welche einem glatt die Sprache verschlug. (kommt eigentlich bei
mir selten vor :-)) ) Ein kleines Hotel und ein großer Modellbau Shop sowie eine Kantine mit allem drum und dran luden zum einkaufen und essen ein. Wie sich im Laufe der Woche herausstellte war die Küche vom feinsten. Hier wurden alle italienischen Spezialitäten geboten. |
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Am Mittwoch und Donnerstag wurde dann fleißig trainiert. Das Fahrerlager war nur locker besetzt und die italienischen Fahrer ließen noch auf sich warten. Am Freitag setzte dann der vorausgesagte Regen ein, so daß erst am Nachmittag ein kontrolliertes Training durchgeführt werden konnte. Nach dem Reinigen der Fahrzeuge ging es zurück ins Hotel und am Abend lud uns Daniele zu Pizza und Pasta ein. |
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| Die Nächte verbrachten wir im
EDRA-PALACE-HOTEL in Cassino. Eine sehr schöne und ruhige Anlage mit Restaurant und Frühstücks Buffet. |
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Am Samstag startete dann der erste von sechs Vorläufen,
wobei die Vorläufe vor der Mittagspause bei leicht feuchter Piste keine gute
Rundenzeiten zuließen. Am Nachmittag ging es dann richtig zur Sache und die Rundenzeiten fielen unter 14 Sekunden. Zunächst sah es für uns nicht so schlecht aus denn Eric konnte sich so
zwischen Patz 12 und 16 halten. Als dann der Griff wieder topp war konnte
Eric wieder gute Zeiten fahren doch dann ließ uns die Maschine im Stich. Im
letzten Vorlauf mußten wir den neuen Motor nachstellen und damit purzelte
Eric ins 1/4 Finale zurück. |
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| Nichts desto trotz ging es zum gemütlichen Teil ins Track
Restaurant und wir ließen uns mit Italienischer Vorspeise und Pasta
verwöhnen. Zum Ausklang wurde dann noch eine Runde Kicker gespielt. |
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Die Finalläufe liefen für uns absolut katastrophal. Patrick
schaffte gerade mal 2 Runden dann wurde er in einen "Rennunfall" verwickelt
und mußte ausscheiden. Eric erwischte es in der fünften Runden. Nach längerer Reparatur in der Box konnte er das Rennen vorsetzen und fuhr noch Top Zeiten, aber der Käs war gegessen. Robert erwischte es in der ersten Runde da fuhr ihm Fabio Domanin den Stoßdämpfer aus dem Auto. Lediglich Daniele beherrschte sein 1/2 Finale und zog souverän ins Finale ein. |
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| Im Finale zeigte Lamberto warum er so oft auf dem oberen
Treppchen gestanden ist. Es war eine Augenweide seinen Fahrstil zu
beobachten. Obwohl er gehörig Druck bekam zog er unangefochten seine Runden
und konnte so einen Start-Ziel-Sieg nach hause fahren. Aufregung gab es um Daniele da er einmal an der Zeitschleife vorbei flog und so eine Runde fehlte. Dies wurde aber am Ende korrigiert. So hießen die Sieger von Cassino:
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Nach einer Nacht im Hotel ging es am Montag früh über die
Autostrada A! wieder zum Flughafen und wieder zurück nach good old germany. Gruß |
| Dieses Bild von Cassino wird uns lange in Erinnerung bleiben und nächstes Jahr kommen wir wieder! |
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