2. EFRA-GP VG10 scale 2010 in Ettlingen              Finale   Ergebnis   Bilder
Der zweite EFRA-GP im Jahre 2010 wurde in Ettlingen ausgetragen. 24 Fahrer hatten ihre Nennung abgegeben angetreten sind letztendlich 20 Fahrer.
Bereits ab Freitag stand die Strecke zum freien Training zur Verfügung und dies wurde auch fleißig ausgenutzt.
Für die Verpflegung war wieder bestens gesorgt.
 

Unten die Offiziellen des Rennens:

Rennleiter: Herbert Dose
EFRA Referee:
 Peter Reichelsdörfer
Zeitnahme:
Bernhard Pfeifer
Assistent Zeitnahme  Stefan Hanauer

 

Eric nutzte den GP um seinen NT1 optimal für die VG10 scale EM in Göteborg zu testen. Er setzte verschieden Karossen und Setups ein. Da die Strecke in Göteborg auch nicht besonders eben und einen großen Reifenverschleiß hat, war hier die beste Gelegenheit, alles noch einmal zu probieren.
Der Freitag stand den ganzen Tag zum freien Training zur Verfügung.
Bei bestem T-Shirt Wetter wurde diese Möglichkeit auch genutzt. um sich auf die Bahn einzuschießen.

Auch im Fahrerlager herrschte rege Betriebsamkeit wie hier ein Blick auf die Tische von Shepherd-Racing zeigt.

Am Samstag standen zunächst sechs kontrollierte Trainingsläufe auf dem Programm. Da es aber über Nacht geregnet hatte war die Piste nass und die Fahrer gingen erst nach der Mittagspause bei trockener Bahn wieder an den Start.

Am späten Nachmittag waren drei Vorläufe geplant. Zwei Runden konnten auch bei trockener und griffiger Bahn durchgezogen werden, jedoch beim letzten Durchgang ließen die aufgezogenen Wolken etwas Regen fallen.

Nach der Beendigung dieser Vorläufe wurden alle Fahrer und Helfer zu einem Umtrunk in das Vereinsheim eingeladen. Alle ließen sich die Snacks und die Erdbeerbowle munden.

Der Sonntag startete mit den letzten drei Vorlauf Durchgängen. Es hatte zwar in der Nacht leicht geregnet aber zum Start der Vorläufe war die Piste wieder trocken und gut befahrbar.

Alle holten noch einmal das Maximum aus sich und dem Material heraus, um sich eine gute Platzierung zu sichern.

Hier die 4 direkt Qualifizierten. Sie konnten als einzige 31 Runden erreichen:

Dirk Wischnewski, Marc Rheinard, Robert Pietsch und Eric Dankel
Nach der Mittagspause gingen die beiden Halbfinals über die Bühne.
Beim ersten Halbfinale gab es ein Problem mit der Zeitnahme, denn für die Startrunde wurden Zeiten zwischen 30 und 35 Sekunden gemessen.
Beim zweiten Halbfinale lag die Startrunde zwischen 12 und 15 Sekunden.
Es gab lange Diskussionen wer nun endgültig aufgestiegen ist.
Letztendlich schafften den Sprung ins Finale:
Patrick Gassauer, Remy Möller, Simon Balk, Patrick Nähr, Patrick Schäfer und Martin Lissau
Kurz nach 15:00 Uhr begann die Vorbereitungszeit für das 45-minütige Finale. Es war spannend wer und wann zu welchem Zeitpunkt die Reifen wechselt.

Nach dem Start stürmte Marc los als gäbe es kein Morgen. Da war sicher er hatte auf Reifenwechsel gesetzt.
Eric konnte konstante Rundenzeiten fahren und arbeitete sich langsam aber sicher immer weiter nach vorne. Dann bekam Robert Probleme und fiel etwas zurück. Martin Lissau schied nach 17 Minuten aus. Eric hatte sich zwischenzeitlich auf Platz eins nach vorne gearbeitet, da Marc ein Problem hatte. Dirk und Eric wechselten sich in der Führung ab.
Dann Motor aus auf der Gerade bei Eric. Das Pleuel wollte nicht mehr mitspielen und sagte nein danke. Das war's. :-(((

Als nächstes verlor Dirk seinen 2. Gang und auch ein Wechsel brachte nichts, denn der war auch gleich wieder kaputt.
Jetzt übernahm Patrick Gassauer die Führung. Er war mit Riesen Reifen gestartet und musste nicht wechseln. Robert arbeitete sich auch wieder Platz um Platz nach vorne und kam bis auf eine halbe Runde an Patrick heran.
Dirk jagte seine Novarossi Engine im ersten Gang um den Kurs, um sich noch einen Platz auf dem Treppchen zu sichern.
Nach 45 Minuten spannendem Rennverlauf gab es folgend Platzierung:

Patrick Gaussauer
Robert Pietsch
Dirk Wischnewski
Remy Möller
Simon Balk
Patrick Nähr
Patrick Schäfer
Marc Rheinard
Eric Dankel
Martin Lissau

Trotz des Ausscheidens hat es Eric viel Spaß gemacht bei diesem Rennen. Sogar auf dem Fahrerstand soll es im Finale lustig zugegangen sein.

Gruß
Hermann

Nächster nationaler Event SM-Lauf Türkheim  10. - 11. Juli 2010