6. SM-Lauf der Gruppe Süd in Amberg  Ergebnis  Bilder        
 
Nachdem in der Woche vor dem SM-Lauf der Sommer Einzug gehalten hat erwarteten wir ein warmes und sonnenreiches WE auf dem Mini-Speedway Amberg.

Amberg ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberpfalz in Ostbayern. Die historische Stadt Amberg, die zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Europas zählt, liegt rund 60 Kilometer östlich von Nürnberg an der Vils und ist gemeinsam mit Weiden Sitz einer Fachhochschule.

46 Fahrer wollten am 6. SM-Lauf teilnehmen. In der Klasse 1 hatten 10 Fahrer gemeldet. In der Klasse 2 waren es 13 Fahrer und bei den Scaler sind 20 Fahrer angetreten. Auch bei den Breiten wollten 3 Fahrer um Titel und Pokale kämpfen.

Für die Verpflegung war wie immer bestens gesorgt und der Renner war der Schnitzelweck und natürlich das Eis.

An dieser Stelle muß ich ein paar Kritikpunkte anmerken. Die Strecke befand sich in einem nicht optimalen Zustand, besonders hinter den Curbs sah es teilweise übel aus. In der Ausschreibung auf der Seite des MRSC Amberg stand, daß keine Platzreservierungen vorgenommen werden. Als wir am Freitag ankamen waren nahezu alle Plätze im Fahrerlager reserviert. Es waren sogar Plätze reserviert für Fahrer die nicht gemeldet waren und auch nicht gefahren sind. Vielleicht sollte man bei Platzmangel die Reservierung nach Nennungseingang vornehmen. (nur ein Vorschlag)
Am Samstag wurde ab 9:00 Uhr feste gewerkelt und geschraubt. Auch wurde versucht etwas Grip auf die Bahn zu bringen. Es wurde zwar Zuckerwasser versprüht, aber es dauerte doch recht lange bis ein akzeptabler Griff vorhanden war. So hatte man eine Menge Zeit um die Autos vorzubereiten und ein paar Fachgespräche zu führen.
Eric ist mit seinem Velox mit Novarossi Power angetreten.

Als einzige Neuerung hatte er sich eine Collari Peugeot Karosse lackiert und dann auch eingesetzt.

Auf der Reifenseite setzte er auf die 35er PMT, welche in Amberg auch gut funktionierten.

Vorne waren silberne und hinten weiße Federn mit 650er Öl in den Stoßdämpfern verbaut.

Die Übersetzung wurde auf die Ritzel 16/19 und bei den Zahnrädern auf 45/49 gewechselt.

Reso Novarossi 3007 mit mittlerem Krümmer.

Runnertime steuerte den Sprit bei.

Jan hatte in der laufenden Woche einige Termine und so verlegte er sich auf die Totalinspektion seines Velox. Dem Auto haftete noch der Reifenabrieb von Kirchberg an.

Damit konnte er mich und auch andere bei der Boxenarbeit unterstützen.

Am Samstag Nachmittag wurden 3 von den geplanten 6 Vorläufen gefahren.

Inzwischen hatte die Bahn doch etwas mehr Grip aufgelegt.

Die Klasse 1 Fahrer waren alle in einer Gruppe versammelt und so konnten sie sich schon einmal an ihr gemeinsames Finale gewöhnen. Philip Eberle, Armin Baier und Eric konnten schon schnelle Rundenzeit fahren.

In der Klasse 2 ließen Maxi Vogl und Nicolai Bähr ihre Velox richtig um den Kurs fliegen.

Bei der Klasse scale ging es sehr eng zu, denn Dirk Stammler, Sebastian Feller, Mirco Thalheimer und Andreas Myberg wollten ihr Auto auf den ersten Startplatz stellen.

Am Sonntag Morgen gingen dann die restlichen 3 Vorläufe über die Bühne. Nachdem abends die Bahn noch einmal präpariert wurde und kein Regen fiel waren schon im ersten Lauf gute Zeiten möglich.

Eric machte es diesmal spannend und erst im sechsten Vorlauf holte er sich mit beinahe 23 Runden (leider Sprit alle) den TQ.

   
   
   
   
Die Direktqualifizierten der einzelnen Klassen

Klasse 1

Eric Dankel (Velox)

 


Klasse 2

Maxi Vogl (Velox)

 

 

 

Klasse scale

Dirk Stammler (Serpent)

 

 

Klasse 1:10 breit

Uwe Schmidt (Serpent)

Nach den Vorläufen ging es nahtlos zu den Finals über.

Die Scaler mußten ein A- und B-Finale fahren. Es setzten sich hier Michael Heinrich, Mark Pearson, Sebastian Eder, Steve Baumgarten, Thomas Werner und Jürgen Reber durch.

Die Positionen waren immer hart umkämpft und es durfte auch in der Box kein Fehler gemacht werden. Bei manchen war nach der Vorbereitungszeit das Rennen zu Ende.

Anschließen ging das Halbfinale der Klasse 2 an den Start. Hier wurden mal so richtig die Ellenbogen ausgefahren. Die Jungs kämpften um jeden Meter als gäbe es kein morgen.

Letztendlich schafften Wolfgang Vetter, Markus Mayer, Maik Reimann, Rudi Daninger, Detlef Dickes und Bernhard Hummel den Aufstieg ins Finale.

   
   
   
20 Minuten hieß es für die Breiten beim Finale auf der Bahn zu bleiben. Am besten gelang dies Sebastian Feller. Mit einem Start- Zielsieg holte er sich den Pokal für den ersten Platz.

Auf platz zwei landete Tobias Schönherr vor dem Lokalmatador Uwe Schmidt.

Bei der Klasse scale ging Sebastian Feller noch einmal an den Start.

Hier wechselten öfters die Führung und auch die Favoriten hatten immer wieder mit Problemen zu kämpfen. Andreas Myberg und Mirco Thalheimer mußten nach 22 Minuten das Rennen beenden. Auch der TQ Dirk Stammler hatte am Ende einige Probleme.

Dessen ungerührt zog Sebastian seine Bahn jedoch Michael Heinrich blieb ihm auf den Fersen. Dahinter lauerten Mark Pearson und Sebastian Eder.

Sebastian konnte die halbe Runde Vorsprung nach Hause bringen und siegte vor Michael Heinrich und Mark Pearson.
Bester Jugendlicher wurde Patrick Nähr vom MAC Nürnberg.

Bei der Klasse 2 setzte sich Maxi Vogl vor Nicolai Bähr an die Spitze. Doch nach 27 Minuten kam das Aus für Maxi. Auch Bernhard Hummel und Detlef Dickes erlebten das Ende des Rennen nicht.

Nicolai Bähr zog vorne, informiert von seinem Vater Jürgen, souverän seine Runden. Die Senioren Frank Kühne und Wolfgang Vetter konnten dem Jungtalent nicht folgen und konzentrierten sich auf ihren persönliche Kampf um Platz zwei.

Nach 30 Minuten hieß der Sieger Nicolai Bähr. Um Platz zwei hatte Franc die Nase vorne und verwies Wolfgang auf den dritten Platz.

Der Pokal für den besten Jugendlichen ging an Maxi Vogl.

Bei den schnellen Jungs der Klasse 1 konnte Eric seinen Startplatz verteidigen obwohl der Motor etwas zu fett war und Philip Eberle mächtig Druck machte. Aber bei diesem Wetter braucht die Maschine etwas mehr Schmierstoff.
Eric konnte eine knappe Runde Vorsprung heraus fahren aber mehr war nicht drin, wollte er seine Reifen nicht verheizen. Um Platz zwei kämpften Philip und Armin Baier der auch nur eine halbe hinter Philip einher fuhr. Ein verpatzter Tankstopp und der Vorsprung ist dahin.

Eric konnte diese halbe Runde bis zum Ende halten, obwohl Philip nichts unversucht ließ diesen Vorsprung aufzuholen.

Am Ende siegte Eric vor Philip und Armin. Der beste Jugendliche war Dominik Mayer vom MBC-Bamberg.

Hier noch einmal die Sieger vom Wochenende sowie dem Rennleiter und dem Bürgermeister von Amberg. Dieser war von den Rennen recht angetan und ließ auch gleich eine Spende für den Verein rüber wachsen.
Hier die beiden erfolgreichen Velox Fahrer Eric und Nicolai Bähr.

Früher sind Jürgen Bähr und ich zusammen gefahren und über kurz oder lang werden wohl Eric und Nicolai zusammen in der Klasse 1 die Strecken unsicher machen.

Gruß Hermann

Vorschau auf das nächste Event: