| Bericht von Sebastian Feller |
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NT1 in
Augsburg überragend
Das XRAY-Team war ab
Samstag morgen mit 7 Fahrern anwesend und nutzte die Trainingszeit bis
13.30 Uhr um gemeinsam an einem optimalen Setup zu arbeiteten. Schließlich
hatten am Ende alle NT1-Fahrer ein vergleichbares und dabei auch schnelles
Setup.
Die Trainingszeit
war dabei sehr gering und auf dem Fahrerstand waren mehr als einmal die
erlaubten 10 Fahrer, aber wenn nicht gerade ein 1:8er bei uns mitfuhr, war
das eigentlich kein Problem. Eher ein Problem waren die Höhenunterschiede
auf der Bahn und insbesondere die Eingangskurve in den engeren Kreisel
machte Probleme. Schließlich konnten wir das Problem aber mit einem harten
Heck-Stabi lösen.
Die Vorläufe waren
sehr spannend und nachdem mit Dirk Wischnewski bereits ein XRAY-Fahrer die
vorläufige Pole-Position des Samstags erreichte, konnte ihn nur Andreas
Myrberg mit einem weiteren NT1 übertreffen und damit als TQ beruhigt auf
das Finale warten. Unter den ersten 4 waren dabei 3 NT1:
Die Vorläufe liefen
für mich nicht so gut, obwohl ich eigentlich immer recht gut unterwegs
war. Im letzten Vorlauf verzichtete ich dann noch auf einen weiteren Start
mit kleinen Reifen um eventuell meine Position zu verbessern und testete
lieber das Rennsetup. Das passte dafür sehr gut und ich konnte sehr
konsistente Runden fahren.
In den kleineren
Finalen konnte sich 3 weitere NT1 für das Finale qualifizieren. Damit
waren außer den XRAY's nur noch 2 Kyosho und 2 Mugen vertreten. Mein
Halbfinale war dabei lustig, da anscheinend alle den Start verschliefen
und ich damit locker auf den 2. Platz nach der ersten Kurve wahr und dann
erstmal versuchte zu pushen um weiterzukommen. Dabei nahm ich leider die
Haarnadel vor der Box zu eng und überschlug mich. Von da an war ich auf
dem 4. Platz und musste noch mehr pushen um weiterzukommen. Schließlich
konnte ich mich unter anderem durch die super schnellen Tankstopps von
Thomas wieder auf den 2. Platz vorarbeiten und bin den Rest sauber
heimgefahren. Leider wurde ich 1 min vor Schluss noch einmal von einem zu
Überundeten in die Wiese geschickt, aber den 3. Platz konnte man mir nicht
nehmen. Schließlich sah ich an der Zeitliste, dass wir erheblich schneller
gewesen waren als das andere Halbfinale und auch noch Mark auf dem 4.
aufgestiegen war und damit Klaus, der im anderen Halbfinale 3. geworden
war, rauskickte.
Das Finale begann
mit spektakulären Crashs in der ersten und zweiten Runde, welche die
Platzierungen völlig durcheinander wirbelten. Nachdem Mirco Thalheimer
bereits am Start aufgrund eines Elektronikdefekts ausgeschieden war,
musste auch Steve Baumgarten zur Reparatur und an der Spitze war die "2.
Garde", die Aufgestiegenen aus den Halbfinalen.
An der Spitze
ungefährdet Sebastian Feller verfolgt von Mark Pearson und Alfred
Kieslinger. Aber innerhalb von 8 min konnte sich Thomas Günsel an die
Spitze vorarbeiten und Mark Pearson, der mit Motorproblemem zu kämpfen
hatte, fiel zurück. Trotz eines harten Fights zwischen Sebastian Feller
und Thomas Günsel konnte sich dieser bis zum Ende behaupten und
schließlich mit 4 sek Vorsprung einen verdienten Sieg herausfahren. Alfred
Kieslinger, erst seit kurzem im Team XRAY, konnte sich einen ebenfalls
wohlverdienten 3. Platz sichern und damit erstmals in dieser Saison einen
Podiumsplatz erreichen.
Die Kyoshos fielen
allesamt leider frühzeitig zurück und Armin musste als bester Mugenfahrer
leider aufgrund von nachlassenden Reifen auch noch Platz 3 kurz vor
Schluss abgeben und sich mit dem 4. zufrieden geben.
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